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Wami jagt Jackpot und startet nach Berlin auch in New York

Von mspnews am 22.09.2007

Wami Jagt Jackpot Und Startet Nach Berlin Auch In New York

Gete Wami wird mit einem im Elitebereich einmaligen Doppelstart versuchen, den mit 500.000 Dollar dotierten Jackpot der World Marathon Majors (WMM) zu gewinnen. Die äthiopische Marathonläuferin geht zunächst als Titelverteidigerin am 30. September beim real,- Berlin-Marathon an den Start. Fünf Wochen später wird sie dann auch beim New York-Marathon starten – der Finalstation der WMM-Serie 2006-2007.

Während ihr Landsmann Haile Gebrselassie in Berlin den Weltrekord im Visier hat, hat Gete Wami ein anderes Ziel: Sie möchte in der WMM-Serie die Führung übernehmen. Im vergangenen Jahr hatten sich die bedeutendsten Marathonrennen der Welt – der Boston-Marathon, der London-Marathon, der Berlin-Marathon, der Chicago-Marathon und der New York-Marathon – zu den WMM zusammengeschlossen. In einer zweijährigen Serie können die stärksten Marathonläufer der Welt Punkte sammeln. Der beste Mann und die beste Frau teilen sich am Ende einer Serie einen Jackpot von einer Million US-Dollar. Die erste Serie endet nun am 4. November beim New York City-Marathon. Gewinnt Gete Wami in Berlin würde sie die Führung in der WMM-Serie übernehmen. Wird sie Zweite, würde sie gleichziehen mit der derzeit führenden Jelena Prokopcuka (Lettland), die sich auf den New York-Marathon vorbereitet. Sollten beide am Ende der Serie punktgleich sein, würde der direkte Vergleich in New York den Ausschlag geben.

Gete Wami hat sich seit Monaten auf diesen Doppelstart vorbereitet. Da in Berlin unter anderen die Japanerin Naoko Sakamoto (Bestzeit: 2:21:51 Stunden) am Start sein wird, dürfte es für Wami jedoch kaum möglich sein, bei diesem Rennen Kräfte zu sparen. Wami gewann im vergangenen Jahr in Berlin in persönlicher Bestzeit von 2:21:34. Ursprünglich war es ihr Ziel, auf der schnellen Strecke unter 2:20 Stunden zu laufen. „Mit New York im Hinterkopf wird sich Gete Wami vielleicht etwas zurückhalten in Berlin“, fürchtet Race-Direktor Mark Milde, dass es vielleicht nicht zu einer Zeit unter 2:20 Stunden kommen könnte. „Aber andererseits“, so Mark Milde, „eröffnet das Chancen für die anderen Läuferinnen – vielleicht kommt es dadurch zu einem spannenden Rennen.“

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