MeinSportplatz
Banner_msp_team

mspnews

Kein Weltrekord beim BERLIN-MARATHON ohne meinsportplatz.de

Von mspnews am 07.10.2007

Kein Weltrekord Beim Berlin Marathon Ohne Meinsportplatz.De

Karsten Milde, der Mann hinter meinsportplatz.de, ist der Glücksbringer – für alle Topläufer, die beim real,- BERLIN-MARATHON in den letzten Jahren einen Weltrekord aufgestellt haben. Viermal wurde die Bestzeit seit 1998 in Berlin gebrochen, so oft wie bei keinem anderen City-Marathonrennen: 1998 lief Ronaldo da Costa (Brasilien) 2:06:05 Stunden, 1999 rannte Tegla Loroupe (Kenia) 2:20:43, 2001 durchbrach Naoko Takahashi (Japan/2:19:46) die 2:20-Stunden-Barriere und 2003 lief Paul Tergat (Kenia) die bis letzten Sonntag gültige Bestzeit von 2:04:55 Stunden. Dieses illustre Quartett hat eines gemeinsam: Karsten Milde.

Karsten Milde hat während der jeweiligen Rennen immer den späteren Weltrekordler betreut. In Berlin führte sein Bruder vor Jahren einen speziellen Getränkeservice ein. Die Drinks der Topathleten werden den Läufern von jeweils einem ihm zugeordneten Helfer gereicht – sie brauchen nicht im Vorbeilaufen von einem Verpflegungstisch gegriffen zu werden. Mit Fahrrädern sind die Helfer unterwegs von einem Verpflegungspunkt zum nächsten. Mark hatte stets seinem Bruder den potenziellen Rekordläufer anvertraut – mit Erfolg. Keiner verpasste seine Flasche, die Kraft reichte zur Bestzeit.

Soweit, leicht abgeändert, unsere Pressemeldung vor dem diesjährigen Marathon in Berlin. Hier noch ein kleiner persönlicher Bericht:

Am Marathonsonntag war es wieder soweit. Ein Team von 30 sportlichen jungen Menschen trifft sich um 8 Uhr an der Siegessäule zu einem besonderen Abenteuer. Die Verpflegung der Topathlethen beim Marathon. Mit dem Fahrrad auf der Originalstrecke unterwegs trifft man alle 5 km an den Verpflegungspunkten auf seinen Topläufer, der dann die persönliche Trinkflasche gereicht bekommt. Das ist meist gar nicht so leicht, die Atlethen sind nicht nur schnell, sie laufen meist auch noch im Pulk. Da kommt es dann schon mal vor, dass einer daneben greift und man einen schnellen Sprint einlegen muss, um die Flasche doch noch zu überreichen. Ist das geglückt, schnell auf das Fahrrad, den Läufer und diverse Motorräder und Autos überholen, um dann wieder am nächsten VP zu warten und die nächste Flasche zu reichen. Seit Paul Tergats Rekord vor 4 Jahren liegt der Schnitt der Läufer über 20 Km/h. Das ist für viele sogar auf dem Fahrrad eine Herausforderung, insbesondere dann, wenn die Führungsgruppe überholt werden muss.

Haile durfte ich nun schon zum zweiten Mal betreuen. Im Gegensatz zu Paul Tergat gab es in beiden Jahren bei der Flaschenübergabe keine Probleme. Paul Tergat durfte ich 2x hinterherlaufen, das war schon verdammt hart, den Burschen einzuholen. Bei Haile klappte das aber wunderbar, keine Notwendigkeit zum Spurten. Das wäre mir wahrscheinlich auf verdammt schwer gefallen. Keinen Kilometer über 3 Minuten, den schnellsten bei Kilometer 35 in 2:50 Minuten. Wahnsinn!
Im Ziel stand ich dann daneben als Paul Tergat anrief und ihm gratulierte zum neuen Weltrekord. Das war nicht nur Sportgeschichte sondern auch eine unheimlich faire Geste, die man leider allzu oft unter Gegnern vermisst.

Jetzt freue mich aber auf Eure Berichte vom Marathon in Berlin im Forum.



Kommentare

Bislang keine Kommentare

Zum Kommentarschreiben anmelden or registrieren