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Kigen ist bereit für Frankfurt, Zakharova peilt Kursrekord an

Von mspnews am 26.10.2007

Kigen Ist Bereit Für Frankfurt, Zakharova Peilt Kursrekord An

Spitzensportlich als auch breitensportlich will der Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon am Sonntag für Furore sorgen. Mit dem hochklassigsten Teilnehmerfeld seiner Geschichte wird das Rennen am Sonntag gestartet. Die Topfavoriten sind dabei der Titelverteidiger Wilfred Kigen (Kenia), der in Frankfurt als erster Mann einen Hattrick schaffen kann, und die russische Weltklasseläuferin Svetlana Zakharova (Russland). Die Rekordzahl von rund 18.000 Läufern wird – alle Wettbewerbe zusammengerechnet – am Sonntag erwartet.

„Wir wollen den Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon Schritt für Schritt weiter entwickeln. Das ist uns in den letzten Jahren mit Weltklasseveranstaltungen bereits gelungen“, sagt der Race-Direktor des Rennens, Jo Schindler. Er hofft, dass am Sonntag vielleicht beide Streckenrekorde fallen.

Gut vorbereitet geht der 32-jährige Wilfred Kigen ins Rennen, in dem er als erster Mann in Frankfurt zum dritten Mal in Folge gewinnen könnte. Trainingsläufe von bis zu 38 Kilometern Länge hat der Kenianer in seiner Heimat in Ngong in der Nähe von Nairobi absolviert. Trotzdem will er sich nicht auf ein bestimmtes Zeitziel festlegen: „Wenn sich aufgrund der Konkurrenz ein schnelles Rennen entwickelt, dann bin ich dabei“, erklärt Wilfred Kigen, der vor zwei Jahren den bestehenden Streckenrekord in Frankfurt aufstellte (2:08:29). Seine Bestzeit lief er in diesem Jahr als Zweiter in Hamburg mit 2:07:33. Eine Reihe von Landsleuten zählen zu den schärfsten Konkurrenten von Wilfred Kigen. Als Geheimfavorit stuft Christoph Kopp, der für das Elitefeld beim Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon zuständig ist, Hosea Rotich ein. Der Kenianer hat bisher eine Bestzeit von 2:10:18 Stunden.

Zwei weitere Kenianer haben sogar noch bessere Bestzeiten als Wilfred Kigen: Vincent Kipsos rannte in Berlin 2002 schon 2:06:52, Fred Kiprop lief als Sieger von Amsterdam 1999 sogar 2:06:47. Beide haben in jüngerer Zeit allerdings keine vergleichbaren Zeiten erreicht. Ein interessanter Läufer ist zudem Wilson Boit Kipketer (Kenia). Der frühere Weltmeister und Weltrekordler über 3.000 m Hindernis (7:59,08 Minuten) rannte im Frühjahr in Düsseldorf seinen ersten Marathon in 2:15:23.

„Ich habe gut und langfristig für dieses Rennen trainiert und habe den Streckenrekord im Auge. 2:25 Stunden sind ein Ziel“, sagt Svetlana Zakharova. Die 37-jährige Russin läuft nach einer Babypause ihren ersten Marathon. Sie hat eine hochkarätige Bestzeit von 2:21:31 und gewann 2003 sowohl den Boston- als auch den Chicago-Marathon. Den Frankfurter Kursrekord hält seit 2005 Zakharovas Landsfrau Alevtina Biktimirova mit 2:25:12. Die Kenianerin Ruth Jepkoech Kutol dürfte die schärfste Konkurrentin für Zakharova sein. Auch sie hat eine Babypause hinter sich. Die Kenianerin hat eine Bestzeit von 2.27:22 und hofft, diesen Bereich wieder zu erreichen.

Gleich drei deutsche Topläuferinnen sind am Sonntag im Rennen, in dem es auch um die deutsche Olympianorm von 2:31:00 geht. „Ich konnte gut trainieren und hoffe, dass der Fuß hält“, sagt Ulrike Maisch (LAV Rostock), die seit ihrem EM-Triumph 2006 keinen Marathon mehr beendet hat. Die Olympianorm ist auch das Ziel von Luminita Zaituc (LG Braunschweig). Und auch Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) ist im Rennen. Sie hatte bei der WM in Osaka Anfang September einen starken 20. Platz belegt.

Zum ersten Mal wird es beim Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon auch Blutdoping-Kontrollen geben. „Wir treten ein für eine saubere Veranstaltung mit sauberen Athleten – alles  andere bedroht den Sport und damit auch unser Rennen“, sagt Jo Schindler, der bisher genau 17.309 Anmeldungen (10.741 Marathon, 4.650 Staffellauf, 1.822 Mini-Marathon, 96 Handbiker und Rollstuhlfahrer) registriert hat. Nachmeldungen für den Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon sind heute und morgen noch möglich. Weitere Informationen im Internet unter: www.frankfurt-marathon.com

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