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Beirut-Marathon: „Eine Oase der Hoffnung“

Von mspnews am 20.11.2007

 

Trotz der angespannten politischen Lage im Libanon fand am Sonntag der Blom Beirut-Marathon statt. Rund 20.000 Läufer gingen dabei im Marathon beziehungsweise alternativ über 5, 10 oder 20 km an den Start. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.

„In diesem Rennen hatten wir Läufer der verschiedensten Religionen und der verschiedensten Gegenden gemeinsam am Start. Normalerweise bekämpfen sie sich – aber heute kamen sie zusammen, um gemeinsam zu laufen“, erklärte die Race-Direktorin des Beirut-Marathons, May El Khalil. Da das Rennen drei Tage vor den Präsidentschaftswahlen stattfand, hatte die Regierung die Veranstalter ursprünglich um eine Verlegung des Marathons gebeten. May El Khalil lehnte nach einem Gespräch mit Regierungsvertretern jedoch ab. „Viele Menschen lieben unseren Lauf und glauben daran. Wir haben etwas für die Herzen der Menschen getan“, sagte die Race-Direktorin.

Der Beirut-Marathon hatte zwei äthiopische Sieger: Tamrat Elanso gewann das Rennen in 2:19:46 Stunden während Adaneche Beyene Jemilu nach 2:41:24 im Ziel war. „Wir wollen den Libanon mit diesem Rennen auf die internationale Landkarte bringen – jede große Stadt hat einen Marathon“, sagte May El Khalil. „In diesen schweren Zeiten ist der Lauf eine Oase der Hoffnung und bietet eine Zeit zum Feiern. Wir glauben an eine positive Energie und daran, dass wir mit diesem Rennen etwas Gutes tun für unser Land.“

 

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