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63. Paderborner Osterlauf - Laufspaß an der Pader

Von mspnews am 14.02.2009

created on: 02/14/09Hier ein illustres Starterfeld mit pfeilschnellen zumeist afrikanischen Siegern, dort die große Masse der Freizeit- und Breitensportler - der Paderborner Osterlauf wird traditionell allen sportlichen Ansprüchen gerecht.
Über sechzig Jahre und kein bisschen leise – So präsentiert sich der Paderborner Osterlauf. Traditionsreich und dennoch modern. Der Stabwechsel der Organisation um Grün-Weiß-Präsident Horst Wiczynski zur Paderborner Osterlauf GmbH mit dem früheren Spitzenläufer Peter Horak an der Spitze erfolgte nach der 62. Auflage, die mit den Streckenrekorden von Irina Mikitenko und Charles Ngolepus sowie knapp 8.000 Teilnehmern einmal mehr für Schlagzeilen sorgte.

Aufbauend auf das Erfolgskonzept der letzten Jahre möchte der Paderborner Osterlauf auch künftig Laufspaß für alle Altersgruppen bieten, was bei dem Spektrum der angebotenen Wettbewerbe kein Problem sein sollte. Mit der Integrierung neuer Wettbewerbe wie Fun-Lauf, Walking bzw. Nordic-Walking und Bambini-Lauf wurde 2007 die Teilnehmerhöchstmarke mit den beständigen Konkurrenzen über 10 km und Halbmarathon auf 8.016 hoch geschraubt. Vorneweg die meist afrikanische Spitzengruppe, hinten genießt die breite Masse die Atmospähre - die Mischung macht's eben an der Pader.

Seit 1961 gab es in Paderborn die „25 km von Paderborn". Die Siegerliste weist Namen wie Manfred Steffny, Anthony Moore, Wolf-Dieter Poschmann, Edmundo Warnke, Karl Fleschen, Hugh Jones und Michael Spöttel auf. 1977 wurden die ersten 25 km- Meisterschaften an der Pader ausgetragen. Absolutes Weltklasseniveau und Spitzenzeiten, das ist es, was Läufe in Paderborn - früher wie heute - auszeichnet.

Mit der Öffnung des Langstreckenlaufes für Frauen zogen in Paderborn Weltklasseläuferinnen ein. Nach der Dänin Dorthe Rasmussen (1983/1:25:23) setzte zu ihrem 40. Geburtstag Weltrekordlerin Grete Waitz mit 1:22:28 Stunden ein neues Maß, das auch für die namhaften deutschen Asse wie Charlotte Teske oder Christa Vahlensieck eine unüberwindbare Hürde darstellte.

Längst ist der 10 km-Lauf gleichwertig und mehr und mehr in den Fokus der Spitzenläufer gelangt. Carsten Eich, Stéphane Franke, Tendai Chimusasa, Moses Kigen und Tegla Loroupe, Joyce Chepchumba, Katrin Dörre-Heinig, Kathrin Weßel, Sabrina Mockenhaupt und Irina Mikitenko waren dabei stets für Schlagzeilen gut.

Mehr zum Paderborner Osterlauf finden Sie hier.

Entnommen dem GRR Sonderheft 2009 in Kooperation mit "aktiv laufen".

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