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Trotz Wirtschaftskrise gehen beim J.P. Morgan Corporate Challenge 69.042 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke

Von mspnews am 27.05.2009

Die Wirtschafts- und Finanzkrise geht am 17. J.P. Morgan Corporate Challenge (JPMCC) in Frankfurt am Main nicht spurlos vorüber. 69.042 Teilnehmer aus 2708 Firmen bedeuten einen moderaten Rückgang von rund sechs Prozent (2008: 73.719). „Wir hatten uns angesichts des aktuellen Umfeldes auf weniger Teilnehmer eingestellt, aber nun freuen wir uns, dass dieser Rückgang milde ausgefallen ist und der Wettbewerb auch in diesem Jahr der größte Lauf der Welt bleibt“, sagt Dr. Karl Altenburg, CEO Deutschland/Schweiz/Österreich J.P. Morgan.
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„Für uns stand der Corporate Challenge trotz aller Turbulenzen nie in Frage. Es ist doch schön, dass wieder so viele Menschen unserer Einladung zum Sporttreiben und Feiern gefolgt sind und an diesem Abend das Gemeinschafts-erlebnis und der Faktor Spaß im Vordergrund stehen.“ Da im Rahmen des J.P. Morgan Corporate Challenge pro Starter drei Euro für junge Behindertensportler zur Verfügung gestellt werden, addiert sich die Spendensumme diesmal auf 207.126 Euro. Wie im Vorjahr werden vom Startgeld jeweils 1,50 Euro an die Stiftung Deutsche Sporthilfe weitergeleitet, anschließend wird der Gesamtbetrag von J.P. Morgan verdoppelt. Den Startschuss zum diesjährigen Lauf gibt am 17. Juni 2009 um 19.30 Uhr der Hessische Ministerpräsident Roland Koch.

Die Zahl der Firmenmeldungen stieg um 119 auf 2708 Firmen. Es sind vor allem die kleinen Firmen, welche die besondere Mischung aus Sport, Spaß, Kollegialität, Kommunikation und Feiern für einen guten Zweck schätzen. Doch kein Corporate Challenge in Frankfurt ohne Rekord: Zum ersten Mal meldete ein Team mehr als zweitausend Starter. Die Commerzbank bringt nach der Übernahme der Dresdner Bank 2475 Aktive auf die Laufstrecke.

„Gerade in schwierigen ökonomischen Zeiten darf das soziale Engagement für benachteiligte Menschen nicht zurückgefahren werden“, ist Dr. Karl Altenburg überzeugt. „Deshalb führen wir die traditionelle Spende beim Corporate Challenge auch in diesem Jahr weiter. Wir fühlen uns wie bereits in den beiden vergangenen Jahren in besonderem Maße der Schirmherrschaft durch Bundespräsident Dr. Horst Köhler und der Unterstützung der Stiftung Deutsche Sporthilfe verpflichtet, wofür wir sehr dankbar und worauf wir stolz sind“, sagt Altenburg.

Die Sporthilfe wählt zusammen mit J.P. Morgan die verschiedenen Förderprojekte im Behindertensport aus. In den vergangenen Monaten zählten dazu: das Leichtathletik-Projekt der Speerwerferin Steffi Nerius in Leverkusen, die Rollstuhlfechter am Olympiastützpunkt in Tauberbischofsheim, die Tischtennisspieler in Langen und Marburg, die C-Kaderförderung junger Behinderter, der Gehörlosensport, der Roll-Stuhl Club Frankfurt sowie integrierte Projekte an mehreren deutschen Sportgymnasien.

Die vielen Starterinnen und Starter beim Corporate Challenge kommen aus allen Branchen und reisen aus über 300 deutschen Städten an. Es sind zum Beispiel dabei: a-tune software (Darmstadt), Canon (Gießen), Eckes Granini Deutschland (Nieder-Olm), Galerie Kaufhof (Frankfurt), Ideenkapital Financial Engineering (Düsseldorf), Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (Bensheim), MAN Ferrostaal Industrieanlagen (Geisenheim), O2 Germany (Köln), Quelle (Nürnberg), SAP (St. Leon-Rot), Unisys Deutschland (Sulzbach/Ts.), Wego Systembaustoffe (Hanau) und das Zweite Deutsche Fernsehen (Mainz). Die Stiftung Deutsche Sporthilfe schickt 22 Teilnehmer ins Rennen, Gastgeber J.P. Morgan kommt mit 213 Läuferinnen und Läufern.

„The friendly competition“ lautet das Motto des Laufes – und es beschreibt den Geist des Wettbewerbes perfekt. Vor dem Corporate Challenge in der Firma miteinander trainieren, dann den Lauf gemeinsam bestreiten und nach dem Rennen mit den Kollegen feiern. Auf diese Weise wird der Zusammenhalt in den Unternehmen gefestigt, Vertrauen, Kommunikation und Gemeinschaftsgefühl gestärkt, und auch die Gesundheit der Mitarbeiter profitiert. Der Team-Gedanke fördert den Zusammenhalt: vier Männer, vier Frauen oder zwei Männer und zwei Frauen im Mixed bilden eine Mannschaft. Und über den Job hinaus gibt es reichlich Stoff zum Gedankenaustausch.

Dr. Thomas Frank, Team Captain des Pharmazie- und Chemie-Unternehmens Merck in Darmstadt, erzählt: „Durch den Corporate Challenge kommen meine Kollegen über die Abteilungsgrenzen in Kontakt. Das vereinfacht im Alltag oft die Arbeitsabläufe. So ist ein Netzwerk entstanden, von dem alle profitieren. Schön ist auch, dass in der Kantine noch mehr Kollegen einander grüßen und viel freundlicher miteinander umgehen.“ Seit Jahren ist die JPMCC-Starterzahl bei Merck konstant. Sieben Busse bringen die Mitarbeiter nach Frankfurt, 420 Personen nehmen die Lauf-Herausforderung an und zum Feiern im Grüneburgpark gesellen sich weitere Kollegen hinzu.

Für die Anmeldung wurde extra eine besondere E-mail-Adresse eingerichtet und eine Datenbank aufgebaut. Dr. Thomas Frank: „Über diese Internetplattform können wir als Organisationsteam mit allen Läufern kommunizieren, das funktioniert gut.“ Genauso wie das Lauftraining, zu dem alle Merck-Mitarbeiter eingeladen sind.

Auch in anderen Städten wie Johannesburg, Singapur, New York oder London, wo ebenfalls ein Durchgang des JPMCC ausgetragen wird und die Starterzahlen begrenzt sind, erfreut sich der Corporate Challenge weiter wachsender Beliebtheit. An die Teilnehmerzahl in Deutschland reicht aber keine andere Stadt annähernd heran.

„In Frankfurt ist der Corporate Challenge im Laufe der Jahre zu einer festen Größe geworden, und wir freuen uns ganz besonders, dass der Hessische Ministerpräsident und gebürtige Frankfurter Roland Koch dies durch seine Anwesenheit unterstreichen und die Läuferinnen und Läufer per Startschuss auf die Strecke schicken wird“, sagt Altenburg.

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Bin mit meiner Firma SDX (www.sdx-ag.de) auch dabei und freu mich schon drauf :-)

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