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Umfrage_2018

Projekt 42,2

Von rudi100 am 02.06.2008

Abrechnung der 22. Kalenderwoche: Es geht voran!

Hallihallo,

in Vorbereitung des Berlin-Marathons bin ich am Sonntag den Kassel-Marathon gelaufen und muss schon sagen: Dieser Marathon hat sich seit seiner Premiere im letzten Jahr zu einem echten Lauf-Highlight entwickelt. Zwar bin ich die gesamte Strecke mit Ausnahme der letzten 3 Kilometer, auf denen mich mein eigentlich eher bewegungsresistenter Schwiegersohn begleitet hat, für mich allein gelaufen, aber wegen der guten Stimmung am Straßenrand und weil ich als Kasseläner natürlich auch den einen oder anderen Zuschauer kannte, kam keine Langeweile auf. Am meisten haben mich zwei Ereignisse von den Laufstrapazen abgelenkt: Zum einen eine etwas ältere Frau und ein jüngerer Mann, möglicherweise Mutter und Sohn, die völlig unbeteiligt auf zwei Campingstühlen auf der Mombachstraße in der Kasseler Nordstadt saßen, vor sich auf einem kleinen Campingtisch nichts weiter als ein dickes Telefonbuch - ich hatte mir fest vorgenommen, in der zweiten Runde des Laufes zu fragen, was dieses stille Kunstwerk bedeuten soll, aber da waren die beiden schon verschwunden. Zum anderen hat mich ein Alleinunterhalter in der Zentgrafenstraße im Stadtteil Rotenditmold tief beeindruckt, der gängige Schlager so schräg interpretierte, dass ich ihn für meine Hochzeitsfeier engagieren würde, wenn ich nicht bereits verheiratet wäre.

Ach ja: Ins Ziel bin ich auch gekommen und zwar lief ich nach 3:58:04 h in die Rodenbach-Halle ein, wo das Ziel stark an den Zieleinlauf in die Festhalle in Frankfurt erinnerte. Insgesamt ein sehr gut organisierter Lauf mit einer Stimmung an und auf der Strecke, die Großereignissen wie etwa dem Wien-Marathon in nichts nachsteht, da wird sich Berlin ganz schön anstrengen müssen...

Eine schöne, nicht zu heiße Woche wünscht Rüdiger aus Kassel

 

 

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