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Sengbachtalsperrenlauf

Von spasslaeufereins am 28.08.2011

Heute stand der erste Wettkampf nach Hamburg auf dem Programm.
Im Auto 4 Kandidaten für den HM und eine für den 11,3 km-Volkslauf.

Erste Disziplin: Ankommen
Sollte eigentlich nicht schwer sein und wir hatten eine gute Zeitreserve für die Nachmeldung eingeplant. Bis einen Kilometer vor den Startplatz hatte uns das Navi gelotst, danach hofften wir auf Hinweise am Straßenrand. Die haben wir aber nicht entdeckt – stattdessen Unmengen wunderschöner Landschaft im Bergischen Land. Irgendwann gelang es uns, ein Polizeifahrzeug zu stoppen. Einer der Polizisten kannte einen Kollegen, der auch gerne läuft. Dieser erklärte uns dann am Telefon den Weg. Angekommen mussten wir dann feststellen, dass a) alle Parkplätze inzwischen belegt waren und b) der 11,3km-Volkslauf schon unterwegs war. Im Nachbarort haben wir noch einen halbwegs legalen Parkplatz ergattert und uns dann auf den Weg in den Wald begeben. Mitten in der Landschaft war dort ein komplettes Läuferdorf aufgebaut mit diversen Verkaufsständen, Verpflegungsstationen, Umkleidezelten und der ganzen Technik für die Zeitmessung per Chip.

Kurz vor dem Lauf habe ich Romeo kennen gelernt. Dann waren es nur noch wenige Sekunden bis zum Start und es ging los.

Mein „Training“ in den letzten Monaten bestand aus mehr oder weniger langem Joggen mit km-Zeiten meist zwischen 6:20 und 6:40. Angesichts des Streckenprofils, das mit Ausnahme der Staumauer keine gerade Stelle aufwies, sollte ich mit einem Ergebnis von 2:10 bis 2:15 gut bedient sein.

Aber dann lief es besser als erwartet. Im Gegensatz zur Anfahrt war die Strecke gut beschildert, auffällig war nur das Schild „4 km“. Es bewegte sich an der Strecke entlang wie die Figuren auf den Bildern in der Zaubererschule Schloss Hogwarts. 5 km lagen in 28 Minuten hinter mir und bei km 10 standen 56 Minuten auf der Uhr. Das weckte dann den Ehrgeiz und ich wollte dann doch unter 2 Stunden auf der Strecke bleiben. In der zweiten Runde habe ich also versucht, ordentlich Gas gegeben, wenn es runter ging und nur an den Anstiegen versucht, nicht zu viel Kraft zu verschwenden. Der letzte Kilometer war der schwerste, da man nur noch bergauf lief. Ab 500 m vor dem Ziel waren jede 100 m ausgeschildert und das war gut so und hilfreich. Nach offiziellem Ergebnis hatte ich eine Netto-Zeit von 1:59:40. Das fühlt sich richtig gut an! Da wir das Sightseeing schon vor und während des Laufes erledigt hatten ging es jetzt auf dem schnellsten Weg wieder nach Hause.

Kommentare

@ dasmuli: Nein - hat dann nur gewartet 
@ Romeo: Es war ein toller Lauf - zurück hatten wir keine Probleme mehr

 

Hallo Spassläufer.

Schon mal wieder eine tolle Erfolgsmeldung von Dir zu lesen.

Das geht runter ......

Meinen Glückwunsch zum Finish in unerwarteter schneller Zeit :-)

...und mit Endspurt. Einfach Super.

Doch ... was ist denn mit dem Volkslauf-Kandidaten passiert ? Ist er/sie dann mal den HM mitgelaufen ?

 

Viele Grüsse .... Muli

Hallo Spassläufer,

Glückwunsch nochmal zu dem Superergebnis. Sengbach war ein wahrer "Höllenritt", der aber viel Freude bereitet hat. Ich hoffe das wenigstens die Heimfahrt reibungslos funktioniert hat ;-).

Romeo 

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