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Nordseelauf 2017 - Ein Vergleich?!

Von teadjay am 26. Juni 2017

Geschafft Geschafft...

Nun habe ich zum zweiten Mal den Nordseelauf komplett mit allen Etappen absolviert - diesmal 76,3 km.

Eigentlich wollte ich die beiden Veranstaltungen vergleichen, aber geht das?

Es war klar, dass die Läufe nicht gleich sein würden, denn nur zwei der sieben Läufe gingen über die identische Strecke. Auch die - gefühlten - Anforderungen waren nicht die gleichen, da diesmal die längsten Strecken in der Mitte lagen, kein reiner Strandlauf im Programm war und der Pausentag erst nach dem 4. Lauf kam.

Hatten wir uns im letzten Jahr weniger Regen gewünscht, so wäre diesmal weniger Sonne angenehm gewesen. 25° oder mehr zum Start hatten wir immerhin 3 mal und das ist ja nicht gerade der Traum eines Läufers.

Wind aus der falschen Richtung ...
Und bitte nicht immer Wind aus der falschen Richtung...

Die Strecken waren wieder anspruchsvoll. Die 3 Kilometer am Strand von Schillig konnten locker mit den 9 Kilometern auf Juist im letzten Jahr mithalten. Die zahlreichen Deichquerungen auf dem Festland waren ein prima Ersatz für hügeligen Strecken in den Dünen der Inseln. Aber wer wollte konnte auch dieses Jahr wieder Natur geniessen,

Weite Baltrum

Natürlich durften wir auch mal wieder früh los und natürlich am Sonnntag, aber ingesamt war es an dieser Stelle entspannter, da die meisten Starts am (späten) Nacjmittag waren. Es hatte nur den Nachteil, dass wir meist erst recht spät zurück waren. Durch die geänderten Zeiten gab es aber auch zwischendurch Zeit für Entspannung.

Entspannung Ostfriesische Teezeit

Die Gemeinschaft war mindestens genau so gut wie im letzten Jahr, auch wenn es nicht ganz so viel gemeinsame Zeit gab (weniger Fährzeiten). Es war schön Bekanntschaften vom letzten Jahr wieder aufzufrischen, neue "alte Hasen" kennen zu lernen oder sich mit "Ersttätern" zu unterhalten, die ja oft schon viel Lauferfahrung mitbringen.

Auch das gesamte Orga-Team hat wieder eine tolle Leistung abgeliefert. Der Transport war reibungslos, die Trainer waren immer da um Tipps zu geben oder bei Aufwärmen und Cool-Down den Takt vorzugeben. Die Strecken waren gut organisert und die Ergebnisse immer zügig verfügbar. Die Zielverpflegung war Dank der Vereine vor Ort ausreichend vorhanden und für die Überbrückung der Zeit bis zur Rückfahrt war überall für Abwechselung gesorgt.

Mein persönliches Highlight war aber eine lautstarke Anfeuerung auf Spiekeroog, wo ein ehemaliger Klassenkamerad mit seinem Anhang, der mit seinem Segelboot im Hafen lag, den Weg an die Strecke gefunden hat.

Überraschendes Treffen

War der Lauf dieser Jahr nun besser als der letzten. Ich weiß es nicht. Es hängt ganz davon ab, welchen Aspekt man heranziehen will, aber auch dass passt nicht. Es war anders, aber es war auch wieder schön.

Und viele haben sich schon für nächstes Jahr verabredet.

Ich auch.

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