MeinSportplatz
Umfrage_2018

HM Vorbereitung

Von volkerderlaeufer am 16.05.2010

Oweh, da war ich extra anläßlich des DFB-Finales nach Berlin gereist, nur um zu sehen, wie meine Lieblingsmanschaft im grün-weißen Trikot sich von den unsympathischen, roten Teufeln vorführen läßt. Den kpl. Trainigsonntag hatte ich dafür geopfert. So nicht, meine lieben Werderaner. Zwar hatte ich am Samstag vor dem Spiel schon eine ausreichende Menge isotonischen Getränks zu mir genommen, es hinderte mich aber nicht, nach dem Ergebnis früh um achte aufzustehen und nach einem kurzen Frühstück die Heimreise anzutreten. Bremen – Berlin kann man, wenn die Bahn nicht so frei ist, locker in 3 Stunden schaffen. Demzufolge war ich rechtzeitig zuhause, verbreitete noch meine übliche gute Laune (O-Ton: musst Du Dein Fahrrad so d****** hinstellen, dass ich die Tür nicht aufbekomme?) und verschwand in meinem Laufgewand.

Wer die norddeutsche Tiefebene kennt, weiß dass Steigungen hier eher eine Seltenheit sind. Wir erfreuen uns hier an Brücken und Deichen. Ich hielt gerade auf so eine Asphaltblase zu, als ich vor mir ein junges Mädchen auf einem Fahrrad in meine Richtung strampeln sah. Nun, sie war nicht gerade das, was man als zart bezeichnet. Das sie auf einem Sattel saß, konnte ich nur raten, nicht sehen. Besagte Asphaltblase bereitete ihr sichtliche Probleme. Deswegen war es kein Zufall, dass ich per pedes schneller war und die junge Holde, gerade auf dem Zenit ihrer Leistungsfähigkeit vollstreckte. Da nun hinter mir, konnte sie sicherlich nicht mein breites Grinsen sehen. Was auch gut war, denn nach jeder Brückenauffahrt, kommt auch eine Abfahrt. Hier sollte sich die Erdanziehungskraft zu ihrem Vorteil erweisen. Es dauerte nicht lange und jedes Kilo, vorher mit aller Kraft die Brücke empor geschleppt, half ihr nun zu einem wahnwitzigen Tempo und sie schlug erbarmungslos zurück. Naja, man muss auch gönnen können. Insgeamt hatte ich einen schönen Sonntag, mit immerhin noch 23 KM. Feines Training für den Hella-Halbmarathon, man will ja schließlich nicht mit den Walkern um die Wette eifern.

 

 

Kommentare

Bislang keine Kommentare

Zum Kommentarschreiben anmelden or registrieren